Verfasst von: ulf | 7. August 2007

15-Prominente-Quiz

Das ist eine kleine, anspruchslose Übung, die sich eher als Lückenfüller oder Wiederholung eignet, insbesondere für kleine Grammatik-Wiederholungen.
Man benötigt dazu ca. 15 Bilder wirklich bekannter Persönlichkeiten. Diese müssen nicht unbedingt mit Deutschland in Verbindung stehen, wichtiger ist, dass möglichst viele Schüler möglichst viele der Personen kennen.

Die Schüler benötigen im ersten Teil weder Stift noch Papier, lediglich Aufmerksamkeit. Der Lehrer zeigt die Bilder in schneller Abfolge, die Schüler sollen versuchen, sich möglichst viele zu merken.

Es empfiehlt sich, die Bilder von einer Stelle aus zu zeigen, die für die ganze Klasse gut einsehbar ist. Ich stelle mich bisweilen einfach auf einen Stuhl, so sehen die Schüler, die am Rand sitzen, genauso viel und ich muss nicht zu lange „herumschwenken“.

Wenn alle Bilder gezeigt wurden, arbeiten die Schüler in Paaren und versuchen sich an so viele Prominente wie möglich zu erinnern. Es sollen jedoch keine Namen aufgeschrieben werden, sondern zu jeder Person ein Satz, der sie klar identifiziert und nur auf einen der Prominenten zutrifft. Die zu verwendende Struktur sollte man vorgeben. (Ein Satz in dem ein Passiv vorkommt, in dem eine Lokalpräposition vorkommt etc…)

Wenn jedes Team vier bis fünf Prominente hat, kann es weiter gehen. Sollte das nach dem ersten Bilder-Zeigen nicht der Fall sein, müssen die bilder ein weiteres Mal gezeigt werden.

die Übunge endet mit der Auflösung. Hier werden noch einmal alle bilder, in einer anderen Reihenfolge, gezeigt. Das Team, das einen Satz zu der Person hat, klatscht. Wer zuerst katscht, hat die erste chance, sagt den Satz und -wenn der Satz nur auf den Prominenten zutrifft und korrekt ist- bekommt das Bild. Die Entscheidung in Bezug auf Korrektheit und Zutreffenden Satz sollte bie der Klassse liegen. Als Lehrer beschränke ich mich aufs Moderieren und korrigiere ggfs. hinterher.

Variation: Wenn die Gruppe sehr groß ist, könnte die Auflösung lange dauern. Dann teile ich die Klasse in zwei Gruppen, in denen die Auflösung parallel läuft. hierzu brauche ich einen zweiten Satz Bilder und zwei Moderatoren aus der Klasse, die die Bilder hochhalten. Ich begnüge mich damit zuzuhören und mitzuschreiben.

Begründung: Die Übung macht dann Sinn, wenn der Wettbewerbscharakter vor der Grammatik steht. Die Schüler sind normalerweise sehr damit beschäftigt, sich die Prominenten zu merken und gute Sätze zu finden. Dabei sollte man es auch belassen. Die Vor-Auswahl der Prominenten sollte so gestaltet sein, dass alle Schüler etwas finden können. Die Entscheidung, was sie schreiben und zu wem, sollte den Schülern überlassen bleiben, ebenso die Entscheidung, was als korrekt akzeptiert wird und was nicht.

Bilder zu Prominenten liefert die Google-Bildersuche und „unsere Besten“ vom ZDF. Achtung: Copyright beachten!

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