Verfasst von: ulf | 24. August 2007

Fund-Raising

In den meisten Ländern begegnen viele junge Menschen irgendwann dem Phänomen, dass Geld fehlt und aufgetrieben werden muss.

Die Übung „Fund-Raising“ beginnt mit der Vorstellung einer Situation, in der Geld benötigt wird. Es kann sich um eine Schule handeln, eine Universität, eine Initiative. Die Auswahl der Situation sollte gut überlegt sein, denn die meisten Schüler sollten sich mit dem Ziel der Sammlung identifizieren können. Weiterhin ist es wichtig, dass ein realistischer Betrag gesammelt werden muss. Eine Größenordnung von 5000 – 10.000 Euro ist meistens ganz gut.

Die Klasse arbeitet in Gruppen von drei oder vier Schülern. Sie sollen sich möglichst kreative Wege überlegen, wie sie Geld sammeln könnten.
Die Gruppen müssen einen gemeinsamen Zeitrahmen haben. (Z.B. ihr habt noch ein halbes Jahr Zeit, allerdings immer nur am Wochenende und an zwei Abenden in der Woche.)

Wichtig ist, den Gruppen, bevor sie anfangen zu arbeiten, eine Richtung oder Anregungen zu geben. Das kann man entweder gemeinsam machen (was könnte man machen? Arbeiten, Sammeln, etwas Verkaufen, das Internet nutzen…) So fangen die Gruppen nicht bei Null an und haben vielleicht schon eine Richtung, in die sie arbeiten.
Es ist oft hilfreich, Fotos zu benutzen, die die Kreativität anregen. Fundraising-Fotos sind recht leicht zu finden. Z.B. in der google-Bildersuche oder bei flickr .

Der erste Teil, bei dem die Gruppen Ideen entwickeln kann leicht chaotisch werden, wa sder Stunde oft eher gut tut. Es ist aber wichtig, die Gruppen irgendwann wieder „einzufangen“ und daran zu erinnern, dass sie ihre Ideen den anderen auch vorstellen sollen und zwar so, dass sie sie annehmen und mitmachen.

Die Präsentationen selbst müssen nicht so lang sein. Die „wichtige“ Kommunikation findet ohnehin vorher in den Gruppen statt.

Also nochmal zusammen gefasst:
1. Die Situation vorstellen (eine Klasse braucht Geld, weil sie… )
2. Ideen/Wege sammeln, wie man zu Geld kommen könnte (Sammeln, arbeiten, etwas verkaufen, verrückte Aktionen…)
3. Motivation: Es muss EXTRAVAGANT sein. Alle wollen Geld. Wir müssen etwas besonderes machen, sonst klappts nicht.
-hier evtl mit Fotos unterstützen?! Man kann sie auch vorher schon einsetzen-
4. Die Gruppen entwickeln Ideen, ein bis zwei Ideen pro Gruppe, diese aber detailliert.
5. Die Gruppen präsentieren ihre Ideen und versuchen, die anderen „mitzureißen“
6. gemeinsames mini-Feedback am Ende.

Tipps:
kleine Zettel dabei zu haben, lohnt sich. So kann man den Gruppen schnell mit Wörtern helfen, die sie vielleicht brauchen, ohne an der Tafel abzulenken und vor allem ohne dass die ganze Klasse in Wörterbüchern gräbt.

 

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