Verfasst von: ulf | 4. September 2007

googleEarth, Flickr, 43Places und Co

Ich hatte neulich in einem Post zu Stadtplänen ein paar „Vertiefungen“ zu Flickr und 43Places angekündigt. Hier sind sie.

Das „Web 2.0“ bietet ein paar nette Besonderheiten, die auch den Unterricht interessanter machen können.

1. Bilder:

Flickr, 43Places und auch die Google-Bildersuche liefern zu bestimmten Orten, Städten und Ländern ganz erstaunliche Ergebnisse. Meistens ärgert man sich, wenn man beispielsweise „typische“ Fotos zu Berlin sucht (wie auch immer die aussehen sollten?!) und das Internet fördert nur skurriles zutage. Neulich habe ich die Resultate meiner Recherche einfach mit in die Klasse genommen, drei Sätze à 5 Bilder, und habe die Schüler mutmaßen lassen, nach welcher Stadt ich wohl gesucht habe. Das mussten sie natürlich begründen.
Interessanterweise hatte die Gruppe, die den „eindeutigsten“ Satz Bilder hatte (es war Paris), offensichtlich keine Lust und hat die Aufgabe abgewandelt: Sie haben begründet, weshalb es sich um New York handeln müsse. Die Präsentation war ein voller Erfolg!

Also: Man kann Schüler entweder mit zweideutigen Motiven in Kleingruppen mutmaßen lassen, um welche Stadt es sich handelt. Die Bilder kann man entweder ehrlich als Ergebnis einer Bildersuche verkaufen; es könnte sich aber auch um „Urlaubsfotos“ handeln.

Ein Abwandlung, bei eher zweideutigen Bildern, könnte darin bestehen, dass die Schüler begründen müssen, weshalb es sich um Berlin, New York oder Barcelona handeln muss.

WEB 2.0:
43Places bietet ja auch die Möglichkeit, Tipps und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Bei passender Gelegenheit würde ich gerne ausprobieren, die Schüler etwas zu Berlin (besser: zu einem konkreten Stadtteil) schreiben zu lassen, das sie dann auch absenden können.
Diese Übung ließe sich sicher sowohl auf jede Stadt, in der die Schüler den Kurs haben, anwenden, als auch auf die Heimatstädte der Schüler.

Sollte kein Internet zur Verfügung stehen, liefern vielleicht auch Ausdrucke zu einer Stadt einen guten Sprech- oder Schreibanlass.Die Internetplattform kann dann an der Tafel oder einem Flipchart simuliert werden. Hier könnten die Schüler entweder ihre „Tipps“ zusammentragen oder sie könnten „anfragen“ posten, die dann von der Klasse beantwortet werden. Die Idee, die Tafel als Quasi-Internet-Forum zu nutzen (mit kleinen Zetteln und Magneten) finde ich ohnehin bestechen. So könnten Teams immer wieder etwas schreiben, unter einen Beitrag heften und zu weiteren Anfragen oder Antworten Stellung nehmen. Das könnte/müsste eine muntere Stunde ergeben.

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Responses

  1. […] häufig gefragt, wo ich die Bilder für meinen Unterricht oder meine Seminare finde. Neben den bereits erwähnten Fundstellen (Google, Flickr, 43Places) ist slideshare mittlerweile eine beliebte Quelle. Beachtet […]

  2. […] Emails Lesen und Schreiben Ich hatte an dieser Stelle schon mehrfach 43Places als Ressource erwähnt (siehe Post?). […]


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